22.03.2020 - 27.03.2020

AHK-Geschäftsreise Oman "Photovoltaik- und Windenergie inklusive Wasserstoff als Speicherlösung"


Veranstalter:
Renewables Academy (RENAC) AG


Zielgruppen:
Energieberater  Installateure  Vertriebsleiter 


Ort:
tbc

Muskat
Telefon: +49 (0)30 58 70870 19
Telefax: +49 (0)30 58 70870 88
Email: karimi@renac.de
https://www.renac.de


Infos zur Veranstaltung:

Im Auftrag der Exportinitiative Energie organisiert die AHK Oman mit Unterstützung der Renewables Academy vom 22.-27.03.2020 eine AHK-Geschäftsreise zum Thema "Photovoltaik- und Windenergie inklusive Wasserstoff als Speicherlösung".

Die Reise richtet sich an deutsche Unternehmen aus der Wind-, PV- und Wasserstoff-Branche, die Interesse am Markteinstieg für die Entwicklung sowohl netzgebundener wie netzunabhängiger und dezentraler Geschäftsmodelle in Oman haben. Es bietet sich vor allem die Möglichkeit, mit Unternehmen aus der Region zusammen Projekte anzubieten, da die Nachfrage nach deutschem Know-How nachweisbar hoch ist.

Auf der von der Deutschen Handelskammer in Maskat organisierten Fachkonferenz am 23.03.2020 geben relevante Akteure aus dem Oman einen Überblick über Geschäftspotentiale, politische Rahmenbedingungen und Finanzierungsmöglichkeiten für aktuelle Projekte. Teilnehmende deutsche Unternehmer stellen Ihr Leistungsangebot dem omanischen Fachpublikum vor. An den beiden Folgetagen organisiert die AHK auf Sie zugeschnittene, individuelle Gesprächstermine mit potentiellen Geschäftspartnern vor Ort, die zuvor mit Ihnen abgestimmt werden.


Kosten:

Seit 2018 wird für die Teilnahme an AHK-Geschäftsreisen ein Eigenbeitrag in Höhe von 250, 00 – 1.250,00 EUR bei teilnehmenden Unternehmen abhängig von der Unternehmensgröße erhoben. Nähere Informationen hierzu entnehmen Sie bitte den Anmeldeunterlagen. Bei Zahlungseingang des Eigenbeitrags bis zum 30.12.2019 erhalten Sie 40% Rabatt auf den Nettobetrag des Eigenbeitrags.


Programm:

Um die Leser*innen zu erreichen, max. 1000 Zeichen – In der Kürze liegt die Würze.
Im Zuge seiner wirtschaftlichen Diversifizierungsbemühungen plant das Sultanat Oman seine steigende Stromnachfrage im Jahr 2030 zu 30% aus erneuerbaren energien zu decken. Die Konkretisierung der Ziele drückt sich in jährlichen Ausschreibungen aus.
Der Zuschlag für eine erste staatlich ausgeschriebene PV-Großanlage (500 MW Ibri II Solar) wurde 2019 vergeben. Ein weiteres PV-Projekt mit einer Kapazität von 500-1000 MW befindet sich in der Vorbereitung. Auch im Windenergie-Sektor gibt es Bewegung: im März 2019 gab die OPWP die Ausschreibung eines Windparks bekannt, der mit 300 MW das erste Utility-Scale Projekt im Oman sein wird.

Darüber hinaus wurde 2019 die staatliche Sahim-Initiative konkretisiert mit dem Ziel, dezentrale Solaranlagen auf Dächern von Großstromverbrauchern (Gewerben) zu ermöglichen. Seit Kurzem bietet BankMuscat Finanzierungsmöglichkeiten für Sahim Kunden an. Auch der Hafen von Sohar und weitere Industriezonen wollen nun PV-Anlagen zur Eigenversorgung bauen.

Nun soll auch „grüner Wasserstoff“ bei der Kommerzialisierung des Erneuerbaren-Sektors im Lande helfen. Wasserstoff wird als ideale Alternative zu fossilen Brennstoffen, z.B. in industriellen und (petro-) chemischen Prozessen, gesehen. Eine von deutschen Institutionen durchgeführte Vorstudie hat ergeben, dass die Exportkapazität von H2 des Omans in 10-15 Jahren die derzeitigen Ölexporte um den Faktor zehn übertreffen könnte.