31.01.2019

SMA setzt auf Solar-Repowering und Elektromobilität

Niestetal – Die SMA Solar Technology AG hat ein neues Repwering Angebot für Solaranlagen gestartet. Auch auf dem Gebiet der Elektromobilität kommt der Spezialist für Photovoltaik-Systemtechnik weiter voran.

 

Ältere PV-Anlagen können durch ein Repowering in ihrer Performance und Rentabilität oft verbessert werden. Um den Betreibern dieses Potenzial zugänglich zu machen, hat SMA ein neues Angebot gestartet, das anlagen- und länderspezifisch abgestimmt werden kann.

 

SMA startet weltweites Repowering-Angebot für Solaranlagen

Nicht immer entsprechen ältere Solarkraftwerke noch den heutigen Anforderungen einer modernen Solarstromerzeugung. Darauf reagiert SMA Solar mit dem Repowering-Angebot Engineering Services und bietet weltweit individuelle Lösungen für die Modernisierung von PA-Anlagen an. Dabei sorgen die Experten der Engineering Services dafür, dass neue Komponenten, Services und Softwarelösungen individuell auf die PV-Anlage und die Umgebungsbedingungen angepasst werden. Auch länderspezifische Anforderungen z.B. von Netzbetreibern werden dabei berücksichtigt.

 

Im Ergebnis kann durch das Repowering die Anlagenverfügbarkeit und damit die Rentabilität der PV-Anlage deutlich verbessert werden. Darüber hinaus werden die modernisierten Anlagen im Zuge des Repowerings auch mit modernen Energiemanagement-Funktionen, Schnittstellen zur Speicherintegration, zur Anbindung an den Energiehandel und nach aktuellen Cybersecurity-Standards ausgestattet. Neben der Rentabilität verbessert sich bei einer professionell modernisierten PV-Anlage auch die Lebensdauer deutlich, so SMA. Darüber hinaus werden Kosten für Serviceeinsätze und Leistungseinbußen aufgrund veralteter Komponenten vermieden.

 

SMA und Audi kooperieren bei E-Mobilität

Auch das Thema Elektromobilität wird bei SMA mit Hochdruck verfolgt. Dabei geht SMA u.a. der Frage nach, wie Elektrofahrzeuge intelligent mit dem heimischen Energiesystem vernetzt werden können, um so auch Zeit und Kosten zu sparen. Eine wichtige Funktion hat dabei der EEBUS-Standard, der als globale Sprache gewährleisten soll, dass Geräte unabhängig von Ländern, Branchen, Plattformen, Herstellern und Technologien über Energie miteinander kommunizieren können.

 

Beim Plugfest E-Mobility, das am 28. und 29. Januar 2019 im Audi Werk Brüssel stattgefunden hat, haben EEBUS-Mitglieder ihre Entwicklungen auf Basis des offenen Kommunikationsstandards geprüft. Dabei wurde der SMA Data Manager S erfolgreich getestet, der als Zentrale des SMA Heimenergiemanagements (HEMS) ein sicheres und kostenoptimiertes Laden ermöglicht. „Wir freuen uns, dass unsere Energiemanagement-Plattform ennexOS und der SMA Data Manager S mit der EEBUS-Spezifikation effiziente Ladevorgänge für E-Fahrzeuge ermöglichen“, so Maik Brüschke, Leiter Product Group Solutions bei SMA.

 

Der SMA Data Manager S wird derzeit im Rahmen der im Juni bekanntgegebenen Kooperation zwischen SMA und Audi im neuen Audi e-tron eingesetzt. Zusammen mit dem Audi-Ladesystem connect sorgt er u.a. dafür, dass die Batterien immer dann mit Strom versorgt werden, wenn er besonders günstig ist. Dabei werden persönliche Mobilitätswünsche genauso berücksichtigt wie Abfahrtszeit oder Ladelevel.

 

 

Quelle: IWR Online
© IWR, 2019

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